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24. Februar 2017: Heiko Miraß: Wolgaster Kompromiss wird kleinen Patienten gerecht

Ich begrüße den Vorschlag der Landesregierung zur Erhaltung der kinderärztlichen Versorgung im Krankenhaus Wolgast ausdrücklich. Diese Lösung wird sowohl dem berechtigten Interesse der Usedomer, Wolgaster und Urlauber an kurzen Wegen für kleine Patienten als auch den notwendigen Reformen in der Struktur der Krankenhauslandschaft gerecht. Der Staat muss eine gute Infrastruktur garantieren und hierfür benötigt er Geld. Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten wollen dieses Geld – wie Martin Schulz bereits angekündigt hat – durch Mehreinnahmen aufgrund eines gerechten Steuersystems einsammeln. Der Staat muss auch in der Fläche ein Garant für sichere und gut bezahlte Arbeitsplätze sein. Hierbei die richtige Balance zwischen einem sparsamen Umgang mit öffentlichen Mitteln und bürgernahen sozialen Dienstleistungen zu finden, ist anspruchsvoll und führt zu Konflikten. Wir sollten die Bürger künftig noch früher und intensiver in diese Fragen einbinden. Auf diesem sicher langen und anstrengenden Weg finden wir vielleicht früher intelligente Kompromisslösungen und erreichen in jedem Fall mehr Verständnis für notwendige Veränderungen.

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